Kaffee und kreative Herausforderungen

Kaffee ist im Moment mein absolutes Lebenselixier. Ich trinke ja schon immer echt viel Kaffee, aber im Moment ist es wirklich schlimm und ich überlege schon, mal einen kalten Entzug zu machen. Mit Tee, oder Wasser, oder Saft, oder Kakao als Ersatz. Ob das funktioniert? Ich glaube ja tatsächlich, dass diese Kaffeesucht bei mir eher ein psychologischer Effekt ist, denn wirklich wacher werde ich durch den Kaffee nicht. Aber es ist eben ein festes Ritual. Morgens erstmal einen Kaffee. Vorher kann ich nicht arbeiten, keinen Sport machen (ja, tatsächlich…) und grob gesagt einfach nicht wirklich denken. Kaffee ist für mich also eher eine doofe Angewohnheit, als dass er wirklich einen physischen Effekt hätte. Angeblich kann man Rituale, die man gerne in seinen Alltag integrieren, oder eben vermeiden möchte, ganz einfach durch andere ersetzen. So wie ja viele Raucher durch Nikotinkaugummis von der Zigarette wegkommen, aber eben permanent Kaugummis kauen müssen. Und, angeblich hat sich ein neues Ritual nach 21 Tagen in unserem Tageszyklus verfestigt und wir haben es verinnerlicht. Theoretisch sollte ich das wohl mal ausprobieren. Theoretisch. Und dann sind da so Dinge, wie das Semesterende, der Beginn meiner Masterarbeit oder einfach der alltägliche Wahnsinn im Büro und zu Hause. Seit Anfang des Jahres versuche ich ja auch, täglich mal ein kleines kreatives Irgendwas zu gestalten. Ich komme nämlich viel zu selten dazu, einfach mal wieder wie zu Beginn des Studium rum zuprobieren und spielerisch an etwas ran zugehen. Und überraschender Weise klappt das wirklich gut. Und es macht Spaß. Zwischendurch mal ein Icon hier, eine kleine Illustration da und ein bisschen Handlettering. Ich finds ziemlich toll, was ich so kurzer Zeit alles dabei rausgekommen ist und ich werde es hoffentlich schaffen, das ganze Jahr durch zuhalten…

Miri
<3

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Holla die „verkackte“ Waldfee

Jaja ganz toll. Genau wenn man es nicht gebrauchen kann kommt es ganz Dicke. Zur Zeit kommt bei mir vielen zusammen. Es sind Abgabewochen und ich komme quasi zu nichts mehr außer Hochschulkram. Letzte Woche war dann noch eine Ausstellung, die jedes Jahr von meiner HS organisiert wird, bei der ich ein bisschen mitgeholfen habe, viel wichtiger aber, bei der ich 10 meiner kleinen Monster zum Verkauf anbieten durfte. Die Kleinen saßen dort brav in einem Körbchen und haben auf einen lieben Menschen gewartet, der sie mitnimmt. Ja was soll ich sagen, 8 der Kleinen sind auch wirklich adoptiert worden und ich freue mich riesig! Mittlerweile ist ja auch mein DaWanda Shop online und ich hoffe, dass darüber noch ein par mehr Monsterlies ein neues Heim finden werden.
Joa aber all das sorgt nicht gerade für Entspannung in meinem Leben und nachdem ich vorletztes Wochenende noch beim Maifeld Derby (ein unglaublich schönes, nicht mehr so kleines Festival) hier in Mannheim war und dieses Wochenende somit komplett wegfiel, sowohl zum arbeiten als auch zum entspannen muss ich nun umso mehr ranklotzen. Und diese kleine blöde Waldfee sitzt mir einfach im Nacken und jedes Mal wenn ich auf meine Liste gucke, was noch getan werden muss verlässt ein leises, resignierendes „Holla die Waldfee“ meinen Mund. Und ich frage mich wie dieses kleine Biest wohl aussieht. Ein bisschen rosa, pummelig und mit ganz viel blödem Glitzer…
Naja naja genug gejammert. Zu wirklich kreativen Dingen außerhalb des Studiums komme ich gerade nicht, aber dazu ist das Ding ja auch da, was lernen und am Ende des Semesters wieder ein par tolle neue Projekte für mein Portfolio.

 

Und nun noch ein kleiner Eindruck vom Festival. Eine ganz tolle Band und ein wahnsinnig schönes Lied. Live waren sie nochmal um einiges besser. Aber das haben gute Live Bands ja so an sich 😉

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