Wie kann ich am besten Plastik vermeiden?

Seit etwa einem Jahr beschäftige ich mich nun immer mal wieder mit dem Thema Plastikvermeidung. Mittlerweile habe ich wirklich viel gelesen, ausprobiert und mit sehr vielen Menschen über diese Problematik diskutiert. Wirklich viel hat sich aber trotzdem nicht verändert. Ich würde sagen ich nutze nahezu genau so viel Plastik wie zuvor. Nur mache ich das mit einem schlechten Gewissen und der Frustration, dass Plastikvermeidung eben gar nicht so einfach ist. Zumindest nicht, ohne seine Gewohnheiten drastisch umzustellen. Mittlerweile habe ich mir zwar einiges angewöhnen können, Obst und Gemüse wird los im Einkaufswagen transportiert und wo es alternativen zur Plastikverpackung gibt, also z.B. bei Apfelmus (im Glas oder dem Tetrapack) greife ich automatisch zur Alternative. Aber vieles klappt eben noch nicht so und die Nerven, mir dann rauszusuchen, wo ich nun Spüli oder andere Putzmittel ohne Plastik herbekomme, habe ich dann meist auch nicht und dann wird doch wieder das Gewöhnliche gekauft. Das ärgert mich ungemein und daraus ist dann die Idee für mein Masterarbeit entstanden. Ich möchte gerne versuchen, es mir und anderen einfacher zu machen auf Plastik zu verzichten und Alternativen zu finden. Durch meine Umfrage wurde ich in der Idee bestätigt, da tatsächlich sehr viele Menschen probieren auf Plastik zu verzichten oder es zumindest so gut es geht vermeiden wollen, dies aber als schwer umsetzbar erachten. Nicht zuletzt, weil die Industrie leider noch nicht eingesehen hat, dass Plastik schädlich für unsere Umwelt ist und fröhlich weiter alles doppelt und dreifach darin verpackt…Auch das wäre durchaus ein Ziel meiner Masterarbeit – Aufmerksamkeit für dieses Problem in höheren Kreisen zu schaffen, das wär doch was!
Nun überlege ich, nachdem die Umfrage mehr oder weniger ausgewertet ist, auf was das Ganze hinauslaufen soll. Gerne würde ich eine App zu diesem Thema entwickeln. Gerade um auch diejenigen zu erreichen, die eben nicht gewillt sind viel Zeit für Recherchen zu investieren, sondern eine schnelle Lösung möchten. Am besten ohne ihre Gewohnheiten zu verändern. Mal gucken ob und wie so etwas umsetzbar sein könnte.
Zunächst werde ich mal Personas entwickeln um meine Zielgruppe zu spezifizieren. Mal gucken was am Ende dabei rauskommt. Ich bin jedenfalls motivierter denn je!

<3
Miri

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Master ich komme!

Ja tatsächlich habe ich vor zwei Wochen mal mit den Vorbereitungen für meine Masterarbeit gestartet. Zunächst mal mit dem Wichtigsten – Schreibtisch aufräumen! Wenn man die Tastatur nicht mehr sieht, wird’s dafür auch echt mal wieder Zeit. Danach habe ich mir dann das Thema ganz fett auf einem Notizzettel an den Bildschirm geklebt. Damit ich auch ja nicht wieder davon abkomme. Plastikvermeidung im Alltag steht da nun ganz dick geschrieben. Dazu brauche ich jetzt erstmal noch einige Meinungen und so habe ich letzten Dienstag eine kurze Umfrage gestartet. Mittlerweile haben über 500 Teilnehmer auf meine Fragen geantwortet und mir einige Erkenntnisse gebracht, die nun ausgewertet werden wollen. Mein Prof. hatte letzte Woche außerdem noch einige nette Einfälle, die auch noch umgesetzt werden wollen. Mittwochs haben wir immer die Besprechung der Masterprojekte und bis dahin ist noch einiges zu erledigen. Der Creative Brief ist zwar fertig und auch mein Konzept steht in den Startlöchern, aber für jede abgearbeitete Frage, ergeben sich natürlich wieder zwei Neue.

Ich werde nun mal versuchen relativ regelmäßig über den Fortschritt meiner Masterarbeit zu berichten. Das hatte ich mir eigentlich auch bei meinem Bachelor vorgenommen und dann doch nicht umgesetzt. Aber für den Master habe ich ja 6 Monate Zeit, da sollte es ja möglich sein, jede Woche eine kurze Zusammenfassung zu schreiben.

Letzte Woche Donnerstag hatten wir noch einen kleinen Workshop von der Cool Ideas Society, der zwar nichts direkt mit meinem Master zu tun hatte, mir aber nochmal einen kurzen Einblick ins Design Thinking und auch einen Motivationsschub gegeben hat.

So, jetzt höre ich weiter wundervolle Weihnachtmusik und versuche mal irgendwie strategisch und konzeptionell zu denken…

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Unverpacktes Shopping

Oh oh oh, ich muss es einfach erzählen, es war sooo toll. In meinem Kopf hüpft gerade eine kleine rosa Miri auf und ab und möchte am liebsten direkt alles auf einmal erzählen. (Vermutlich ein Zuckerschock, nach der langen Zeit ohne Süßes…) Aber schön der Reihe nach:
Meine Eltern waren zu Besuch. Die Beiden wohnen seit letztem Jahr in Flensburg und daher sehen wir uns nicht mehr so häufig. Umso mehr habe ich mich natürlich gefreut, sie das erste Mal in unserer neuen Wohnung begrüßen zu dürfen. Der erste Abend war dann schön ruhig, ein kleiner Spaziergang durchs Dorf und natürlich viel Gequatsche inklusive.
Am nächsten Morgen sind wir dann Richtung Heidelberg aufgebrochen, da Beide noch nie dort waren und wir natürlich das übliche Sightseeing Programm durchziehen mussten. Das Wetter hat auch mitgespielt und so war sogar der Blick vom Schloss sehr schön und einige Fotos konnte man, trotz der vielen doofen Touristen (*hust*) auch machen.
Ich hatte meiner Mutter vor ihrem Besuch aber auch vom Annas Unverpacktes Laden erzählt und so sind wir auch direkt dort vorbeigeschneit.

Und OH MEIN GOTT was soll ich sagen? So ein süßer kleiner Laden und die Anna ist auch eine total Nette, Hilfsbereite! Trotz der kleinen Fläche hat sie ein super Angebot, viele Sachen, die man sonst eben nirgendwo ohne Plastikverpackung bekommt. Wir haben dann erstmal Milchreis, Sonnenblumenkerne und (ganz wichtig!) Schokomüsli mitgenommen. Das Ganze funktioniert total einfach. Die selbst mitgebrachten Gefäße werden vor dem Befüllen gewogen und so kann hinterher eben ermittelt werden, wieviel sich in jedem Gefäß befindet.
Da wir blöderweise nur 3 Dosen mit hatten, musste wir auf Annas Papiertüten zurückgreifen und haben uns noch ordentlich bei den Süßigkeiten bedient. Schokokugeln mit diversen Füllungen, Schokolinsen, Weingummie und Bruchschokolade mussten mit. Und waren am letzten Abend vom Besuch meiner Eltern schon verputzt. War ja irgendwie auch klar. Diesen Monat musste ich ja sonst auf Süßes verzichten, da man das einfach nicht wirklich plastikfrei bekommt -.-

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Schokokugeln Erdbeere

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Weingummi
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Schokolinsen
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Schoko Müsli

Fazit: Ein Besuch lohnt sich und alltägliches, wie Reis, Nudeln und Schoki werden wir wohl ab jetzt dort holen! 🙂 Danke Anna für diesen tollen Laden und die Lösung einiger meiner (Schoko-)Probleme diesen Monat!

Der Ganze Tag in Heidelberg war sehr anstrengend, die Stufen zum Schloss hoch sind ja auch kein Klacks, vor allem nicht mit Muskelkater vom Vortag -.- Nachmittags waren wir dann noch hier im Dorf lecker Spargel essen und haben den Tag gemütlich ausklingen lassen. Am nächsten Tag gings dann nach Schwetzingen. Davon aber ein anderes Mal. Da muss ich natürlich einige Fotos zeigen und die möchten erstmal noch gesichtet werden 😀

Miri

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Müsli selbst gebacken

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Jawohl, gebacken. Hätte ich auch nicht gedacht, dass man Müsli backen kann, soll, muss. Aber so habe ichs nun sehr häufig im Netz gelesen und musste das doch direkt mal ausprobieren. Vor allem, da ein Besuch bei Annas Unverpacktes noch ausstand und wir somit kein Müsli mehr da hatten. Das geht natürlich beim Müsli Esser Nr. 1 absolut gar nicht.. Also musste ich mal wieder ran an den PC, Rezepte raussuchen und rumprobieren. Ich schmeiß dann ja meist mein ganzes Wissen aus vollen 15 (!) Minuten Rezept Recherche zusammen und probiere einfach irgendwie ein bisschen rum. Oft funktioniert das sehr gut, wenn ich gewisse Faktoren und Verhälnisse, also z.B. Trockenanteil und Nassanteil einhalte. Und auch beim Müsli hat das irgendwie geklappt. Es war bloß wohl ein bisschen arg lange im Ofen. Ein knuspriges Goldbraun war das Müsli beim ersten Versuch nicht, eher ein dunkles schwarz…Es schmeckt aber erstaunlicherweise recht gut. Wobei ja verbranntes/angebranntes gesundheitlich gesehen nicht so gut sein soll?
Also, zweiten Versuch gestartet, den Ofen nicht auf 220°, sondern 120° gestellt und gut eine Stunde drin gelassen. Joa. Es schmeckt. Es ist goldig und knusprig. Sehr sehr sehr seeeehr knusprig. Aber es schmeckt! Hauptsache! Nun muss das Müsli halt erstmal 10 Minütchen in den Milch einweichen bevor es essbar und vor allem kaubar ist…
Wenn man es eventuell einfach nicht so lange im Ofen lässt, bzw. nur ein paar Haferflocken backt und den Rest ungebacken dazu gibt, kann das aber sicher sehr gut werden. Und auch vor Knuspergrad her sollte es dann besser sein. Wird wenns leer ist auf jeden Fall nochmal ausgetestet. Im Moment habe ich nur einfach keine Aufbewahrungsboxen mehr… 😀

Das ungefähre Rezept:

200g Haferflocken (grob)
50g Sonnenblumenkerne
2 EL Öl
2 EL brauner Zucker
(man kann eigentlich beliebig hinzufügen was man gerne knusprig hätte…)

Öl und Zucker mit 100ml Wasser in einem Topf erhitzen, bis der Zucker geschmolzen ist. Dann alle weiteren Zutaten hinzufügen, gut durchmischen und auf ein Backblech mit Backpapier geben. Die Mischung etwa 60min bei 120° im Umluftherd im Ofen lassen. Dabei gelegentlich wenden/rühren/mischen.

Danach kann man natürlich noch mehr Haferflocken, Amaranth, Chia, getrocknete Früchte, Nüsse, Schokoflocken und was weiß ich nicht alles hinzufügen.

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Müsli DIY
Viel Spaß beim Backen und Futtern, es ist wirklich eine tolle Alternative zum gekauften Müsli! 🙂

Miri

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