Schildkrötenliebe

Der Vorletzte Tag möchte gut genutzt sein und so stehen wir freudig früh auf. Nö, eigentlich nicht. Uns weckt um halb 5 der Moezin und dementsprechend gerädert sind wir, als wir uns dann um 8 tatsächlich aus dem wahnsinnig bequemen Bett quälen.
Ohne Frühstück machen wir uns dann auf den Weg in eine weitere Mall, sind dann allerdings viel zu früh dort. Um 10 macht dann endlich alles auf und wir gönnen uns 8 Donuts (OMG waren die gut!!!) und Kaffeegetränke. Wie alles in Indonesien seeehr süß. Durch die Mall sind wir dann schnell durch, finden aber in einem großen Supermarkt noch Kaffee und Tee als Geschenke für Stefan, Matzes Eltern und Anne. Mittagessen gibt es dort dann auch noch, leider das Schlechteste was wir im ganzen Urlaub bekommen. Danach geht es erstmal zurück ins Hotel, alles gekaufte wegbringen und duschen.
Gegen Nachmittag brechen wir dann wieder auf in die Stadt und machen einen Abstecher zum Strand. Hier hören wir eine Lautsprecherdurchsage und werden neugierig, was dort wohl los ist. (Wir verstehen nur Bruchstücke „release to the ocean“). Ein wenig den Strand runter finden wir eine Schildkröten Station, wo kleine Schildkröten im Sand ausgebrütet werden und die, die bereits geschlüpft sind, in großen Wasserbecken warten. Wir erhalten dort Tickets im später ein Baby in den Ozean zu entlassen. Etwa eine Stunde müssen wir noch warten, dann bekommen wir eine kleine Plastikschale mit einem Baby darin. Alle Freiwilligen müssen nichts für die Aktion zahlen, können aber eine Spende abgeben, was wir natürlich tun. Anschließend geht es runter and Wasser wo wir uns in einer Linie aufstellen. Auf Kommando werden die Babys dann in den Sand gesetzt und müssen ihren Weg ins Wasser selbst finden. Die Wellen spülen sie immer wieder zurück aber nach gut 30 Minuten haben es alle ins Meer geschafft. Das wohl berührendste Erlebnis des ganzen Urlaubs!
Nach diesem tollen Ereignis gehen wir noch etwas in die Stadt, diesmal laufen wir am Strand entlang, finden noch eine weitere sehr neu angelegte Mall und sehen mal wieder, dass die uns bekannten Marken hier genau so teuer sind wie bei uns zu Hause.
Abends gibt es dann nochmal gutes Essen und wir versuchen uns an Reiswein, der allerdings mehr wie Essig schmeckt.

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