Reisterrassen, Kaffee und traditionelle Tänze

Moped fahren ist hier einfach unschlagbar billig und angenehm und so entscheiden wir uns wieder eins für den Tag zu leihen. Wir fahren nach Tagellalang und besuchen dort die Reisterassen und Kaffeeplantagen. Die Reisterassen sind zwar beeindruckend aber sehr überlaufen von Touristen und permanent möchte jemand einem Postkarten verkaufen oder eine Spende. Nach einer guten Stunde machen wir uns dann auf die Suche nach einer Kaffeeplantage. Der Name irrt, denn wie wir später gesagt bekommen wächst der Kaffee an sich in viel höheren Lagen.
Auf der ersten Plantage bekommen wir einige Tees und Kaffees umsonst zum testen. Danach gäbe es natürlich die Möglichkeit dort direkt diverse Sorten davon zu kaufen. Da wir aber am Tag zuvor die Preise im Supermarkt gesehen haben, lassen wir davon ab.
Die Aussicht ist aber sowohl von der ersten, als auch der zweiten Plantage (wo wir nichts mehr trinken) sehr beeindruckend. Auf dem Rückweg fahren wir noch eine sehr holprige Straße um den Safariepark herum und gehen schließlich noch in einem kleinen Warung etwas essen. Wieder sehr gutes, lokales Essen, bei extrem netten Menschen!
Wieder in Ubud geben wir den Roller ab und erstehen noch einige kleine Souveniers. Am Abend gehen wir nochmal essen und werden auf dem Weg angesprochen ob wir uns einen traditionellen Tanz anschauen möchten. Für 75.000 pro Person können wir nicht nein sagen und von 19 bis 20 Uhr schauen wir Sängern und Tänzern zu. Es gibt kein einziges Musikinstrument, jeder laut wird mit dem Mund erzeugt. Die Kostüme und Tanzeinlagen ergeben mit der Musik ein schönes Schauspiel.

Danach setzen wir uns noch in eine Bar und trinken zwei Cocktails. Wobei die Mischung zwischen Alkohol und Nicht-Alkohol absolut nicht stimmt und so an Ende ich 1 1/2 Cocktails trinke, weil sie Matze zu stark sind. Gegen 10 fallen wir dann mal wieder tot müde (und ich betrunken) ins Bett.

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