Lovina

Da es meinem Magen leider heute nicht so gut geht bin ich recht früh wach. Es gibt wieder ein gutes Frühstück und wir fangen langsam an zu packen. Um noch einige Fotos machen und Souveniers kaufen zu können gehen wir nochmal zum Strand. Wir finden einige schöne Armbänder und Ketten, für wenig Geld und augenscheinlich handgemacht.
Zurück beim Guest House werden wir schon von unserem Fahrer erwartet. Dieser bringt uns (und zwischendurch auch noch einige Einheimische) bis nach Lovina. Dort können wir sofort Einchecken und ich kann erstmal meinen Magen etwas schonen. Wir gehen Mittagessen, für mich gibt es Reis und Gemüsebrühe. Danach gehts noch kurz einkaufen und die Wäsche zur Wäscherei bringen. Den Nachmittag verbringen wir am Pool und machen uns dann doch nochmal auf, einen Massagesalon zu finden. Dort bekommt jeder von uns für 70.000 Rupien (5€) eine Rückenmassage.

In der gleichen Straße sind noch einige kleine Souvenierläden und wir finden noch etwas für Matzes Eltern, Anne und Lisa. Und ich kaufe mir einen Sarong! (Für 3€)
Auf dem Weg zum nächsten ATM zeigt uns dann ein kleines Mädchen noch das Hotel in dem ihr Vater arbeitet. Es besteht total aus Muscheln und ist einfach nur faszinierend! Zum Abendessen gibt es für mich wieder Reis, Matze hat Nasi Goreng. Wenn man möchte kann man wirklich überall günstig essen. Touristen sehen wir an den lokalen Ständen so gut wie nie. Tote Tiere, rohes Fleisch und Fisch die einfach so in der Hitze liegen, sind aber absolut normal.
Abends sind wir dann recht kaputt im Hotelzimmer und genießen die kühlen 25 Grad der Klimaanlage.

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warung

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Pemuteran – Schnorcheln im Paradies

Heute haben wir mal nahezu ausgeschlafen. Gegen 9 Uhr stehen wir auf, gehen duschen und freuen uns über ein kleines Frühstück, bestehend aus 2 Scheiben Toast, Marmelade, Ei, Obst und Kaffee. Vom Guest House Besitzer (vermutlich) erhalten wir ein paar gute Tipps zum tauchen und Schnorcheln. Wir entscheiden uns eine weitere Nacht im La Bella Guest House zu buchen und leihen uns Schorchel Utensilien aus. Damit ausgestattet geht es zum Strand, an Souvenierläden und einem Fischerdorf vorbei. Wir finden einige schöne Korallen, Schnorcheln an zwei unterschiedlichen Stellen, wobei mir das ganze nicht so geheuer ist.
Mittags essen wir in einem der Touristenrestaurants und zahlen so viel mehr als in den kleinen Warungs. Überall hier laufen Kühe, Hühner und sogar ein paar schwarze Schweine herum. Hier ist es noch nicht so touristisch und so werden wir immer wieder angeguckt und uns wird vor allem von kleinen Kindern gewunken.
Am Nachmittag gehen wir nochmal Schnorcheln. Diesmal bei einem extra angelegten Korallenriff. Dort werden Gitterkäfige so angelegt, dass sich Korallen dort schnell wieder ansiedeln können, da viele durch die Fischerei zerstört wurden. Hier ist es wahnsinnige schön, wir sehen viele Fische, unter anderem Clownfische in leuchtenden Anemonen! Am Abend gehen wir dann nochmal in ein lokales Warung und genießen dann noch einen Wassermelonenshake auf der Terasse unseres Bungalows.

Schnorcheln
Schnorcheln
Schnorcheln
Schnorcheln
Schnorcheln
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Bromo Vulkan – zwischen Himmel und Hölle

Nach einer kurzer Nacht (gegen 20:30 schlafen wir, 2:45 ist Aufstehen angesagt) wartet unser Bus schon vor dem Hotel und soll uns zum Aussichtspunkt bringen, damit wir die Sonne beim Vulkan Bromo aufgehen sehen. Nach der Fahrt mit dem Bus endet die befahrbare Straße und es geht noch gute 20 Minuten zu Fuß weiter. Zunächst eine recht steile Straße, dann scheinbar nie endende Treppenstufen. Zwischendurch wird schon fleißig heißer Tee angeboten. Es hat unter 10 Grad, laut unserem Tourguide sollen es drei sein, aber das kommt uns zu wenig vor. Oben angekommen stehen wir auf einem Plateau, mit 2 kleinen Dächern aus Beton und einer Mauer an den beiden steil abfallenden Hängen. Da die Mauer recht dick ist und dahinter noch etwas Erde kann ich mich gut darauf stellen, wie einige andere auch und habe zunächst eine Sicht auf ein dunkles Tal und einen sehr schwachen Schein am linken Horizont. Der Bromo befindet sich mittig gesehen und rechts zieht sich das Tal weiter mit Bergen umrahmt. Der Sonnenaufgang ist gewohnt schnell, aber man hat genügend Zeit den Anblick des aus dem Nebel auftauchenden Berges zu genießen. Durch eine Bergkette wird der Nebel um den Bromo gehindert weiter zu ziehen und so sieht es aus, als befände sich um ihn ein Meer, das an den anderen Bergen anbrandet.
Die Aussicht ist der Wahnsinn und wir sind schwer beeindruckt. Als es heller wird sehen wir einige Touristen und einen scheinbar einheimischen Fotografen weiter oberhalb auf einer Klippe stehen. Durch einen Trampelpfand (unfassbar steil und rutschig…) gelangen wir auch dorthin und können nochmal alles besser überblicken und unsere Überwältigung wächst. Auf dem Weg nach unten halten wir immer wieder inne und genießen die verschiedenen Blickwinkel.
Wieder beim Bus angekommen bringt uns dieser zu einem weiteren Treffpunkt, von wo aus es mit dem Jeep weitergehen soll. Da wir aber zwei weitere Passagiere (Franzosen) nicht mehr finden, zögert sich die Abfahrt des Busses etwas heraus. Endlich bei den Jeeps angelangt (Franzosen immernoch verschollen) geht es jeweils zu viert plus Fahrer weiter durch die Sea of Sand zum Fuß des Vulkans. Von dort kann man mit dem Pferd den halben Weg nach oben reiten oder einfach laufen. Wir entscheiden uns für laufen, auch wenn die Pferde sehr gepflegt aussehen und das reiten sicher auch Spaß gemacht hätte.

Am Sammelpunkt der Pferde geht es nur noch knapp 10m weiter, danach folgt eine Treppe. Diese ist allerdings sehr mit Schlamm und Staub bedeckt und es kostet mich viel Überwindung diese nach oben zu gehen.
Oben angekommen kann ich kaum noch laufen. Ein schmaler Weg führt am Krater entlang, zum Krater hin ein kniehohes Geländer, schon sehr zerstört, auf der anderen Seite rein gar nichts. Matze kann einige gute Fotos machen und auch ein Video auf dem man das Getöse des Vulkans recht gut hört. Für mich ist nur ein kurzer Weg zu einer breiteren Stelle drin wo ich mich auf den Turnbeutel setzen kann. Am Ende schaffe ich es noch kurz aufzustehen und einen Blick in den Krater zu werfen! Unfassbar tief und weißer Rauch steigt auf! Der Weg nach unten ist angenehmer als hoch und auf dem Rückweg nehme ich mir noch etwas Sand, als Andenken an dieses denkwürdige Ereignis mit. Um 9 werden wir vom Jeep wieder abgeholt und zum Hotel gebracht. Dort gibt es Frühstück, wir packen und duschen schnell und werden dann schon wieder vom Bus nach Probolinggo gebracht. (Die Franzosen sind wieder da, und frühstücken als wäre nichts gewesen.) Dort holt uns auch schon der nächste Bus ab und es geht nach Bali. Die Fahrt zieht sich unendlich. Gegen halb 10 (losgefahren um etwa 13 Uhr) sind wir auf Bali, finden dort ein Taxi was wir uns mit 2 Franzosen teilen, die weiter bis Lovina wollen.
Etwa eine Stunde später sind wir an unserem La Bella Guest House in Pemuteran. Wir werden super nett mit einem Wassermelonenshake begrüßt und fallen nach einer ausgiebigen Dusche totmüde ins Bett!

 

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Die Reise zum Bromo Vulkan

Yay, mal wieder so früh aufstehen…um halb 6 hat der Wecker geklingelt. Das Shuttle zum Bahnhof war um 20 nach 6 da. 850.000 Rupien zahlt jeder von uns für diesen Trip. Mit dem Zug zum Bromo, eine Nacht Hotel und dann Sonnenaufgang am Aussichtspunkt mit anschließendem „Hike“ zum Krater des Bromo.
Wir machen uns also mit dem Zug auf den 9 stündigen Weg Richtung Probolinggo. Anders als erwartet und uns von anderen Touristen erzählt wurde, ist die Economy Class des Zuges sogar mit Klimaanlage und Essenservice ausgestattet. Auf der Fahrt bis Surabaya sitzt uns ein nettes Ehepaar gegenüber mit dem wir uns ab und an versuchen zu verständigen. Sie verstehen kein Deutsch oder Englisch, wir kein Indonesisch, aber wir erfahren wohin sie fahren und dass sie eine Masseurin ist. Im Zug ist es übrigens normal, dass jeder seine Schuhe auszieht und die Füße auf den Sitz legt. Ich bekomme zunächst dann ungefragt von ihr eine kurze Fussmassage und etwa auf Hälfte der Strecke wird mir der Rücken zurecht gedrückt. Man merkt dass sie Erfahrung hat und schon diese 2 Minuten drücken und kneten tun unglaublich gut.
Auf dem Rest der Strecke begegnen wir noch einem Studenten der etwas englisch kann und einer Frau, die so nett ist und uns 2 (grüne) Mandarinen anbietet. Wir halten sie zunächst für fette Limetten, aber als sie eine davon schält kommt leckeres orangenes Fleisch zum Vorschein. (Die Kerne werden einfach im Zug auf den Boden gespuckt.)
In Probolinggo angekommen wartet schon der Bus auf uns und andere Touristen, zunächst geht es zum Büro der Agentur, wo wir nächste Instruktionen erhalten, dann fahren wir zum Hotel. Dies liegt schon recht weit oben in den Bergen und es hat frische 16 Grad. Sehr schön angenehm für uns. Das alles zieht sich leider etwas, die indonesische Gemütlichkeit ist gewöhnungsbedürftig…
Nachdem es noch ein Nasi Goreng für uns gibt wird es Zeit schlafen zu gehen. Die Zimmer sind wie erwartet recht einfach, alt und dreckig. Aber für eine Nacht okay. Morgen stehen wir ja wieder um 2:45 Uhr auf…
Was ein Urlaub bisher!!!


zugfahrt
reisfelder
orangen

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