Lembongan

Unsere Abreise aus Ubud Richtung Lembongan steht heute um 9:30 auf dem Plan. Vorher gibt es noch schnell Frühstück (sehr leckere Pfannkuchen) und wir wollen eigentlich gern den Luwak Kaffee für Stefan kaufen, doch der Laden hat noch geschlossen.
Die Fahrt treten wir mit 3 anderen deutschen an. 2 scheinen etwas versnobt, doch die dritte (Kirsten) ist sehr nett und wir unterhalten uns gut. Mit dem Speedboat geht es dann nach Lembongan. Eine sehr wackelige Angelegenheit aber der Anblick der Insel entschädigt für alles. Kaum dort angekommen entscheiden wir uns für länger als nur 2 Nächte zu bleiben.
Wir werden dann sogar noch bis zu unserem Hostel gefahren, wobei die Insel ja recht klein ist und wir gerade mal 5 Minuten benötigen. Es geht dann erstmal los etwas essen und die Gegend erkunden. Hier treffen wir Kirsten wieder und tauschen erstmal Nummern aus. Nach einem kurzen Einkauf geht es dann zurück ins Hostel, erstmal umziehen, Bikini an und sofort wieder los zum Strand. Zwischen den Booten kann man zwar nicht so gut Baden, aber der Anblick des türkisen Wassers und die angenehme Kühle sind unschlagbar. Abends setzen wir uns dann in ein Warung direkt am Wasser und genießen den Sonnenuntergang. Geschlafen wird recht früh, denn wir haben für morgen einen Tauchtrip zum Manta Point gebucht und müssen zur Vorbereitung schon um 7 Uhr da sein.

speedboat
festtagsschmuck

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Reisterrassen, Kaffee und traditionelle Tänze

Moped fahren ist hier einfach unschlagbar billig und angenehm und so entscheiden wir uns wieder eins für den Tag zu leihen. Wir fahren nach Tagellalang und besuchen dort die Reisterassen und Kaffeeplantagen. Die Reisterassen sind zwar beeindruckend aber sehr überlaufen von Touristen und permanent möchte jemand einem Postkarten verkaufen oder eine Spende. Nach einer guten Stunde machen wir uns dann auf die Suche nach einer Kaffeeplantage. Der Name irrt, denn wie wir später gesagt bekommen wächst der Kaffee an sich in viel höheren Lagen.
Auf der ersten Plantage bekommen wir einige Tees und Kaffees umsonst zum testen. Danach gäbe es natürlich die Möglichkeit dort direkt diverse Sorten davon zu kaufen. Da wir aber am Tag zuvor die Preise im Supermarkt gesehen haben, lassen wir davon ab.
Die Aussicht ist aber sowohl von der ersten, als auch der zweiten Plantage (wo wir nichts mehr trinken) sehr beeindruckend. Auf dem Rückweg fahren wir noch eine sehr holprige Straße um den Safariepark herum und gehen schließlich noch in einem kleinen Warung etwas essen. Wieder sehr gutes, lokales Essen, bei extrem netten Menschen!
Wieder in Ubud geben wir den Roller ab und erstehen noch einige kleine Souveniers. Am Abend gehen wir nochmal essen und werden auf dem Weg angesprochen ob wir uns einen traditionellen Tanz anschauen möchten. Für 75.000 pro Person können wir nicht nein sagen und von 19 bis 20 Uhr schauen wir Sängern und Tänzern zu. Es gibt kein einziges Musikinstrument, jeder laut wird mit dem Mund erzeugt. Die Kostüme und Tanzeinlagen ergeben mit der Musik ein schönes Schauspiel.

Danach setzen wir uns noch in eine Bar und trinken zwei Cocktails. Wobei die Mischung zwischen Alkohol und Nicht-Alkohol absolut nicht stimmt und so an Ende ich 1 1/2 Cocktails trinke, weil sie Matze zu stark sind. Gegen 10 fallen wir dann mal wieder tot müde (und ich betrunken) ins Bett.

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palmen
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traditonal_dance

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Die Affen sind los, in Ubud

Und schon wieder geht es weiter. Diesmal mit dem privaten Taxi nur für uns zwei nach Ubud. Auf dem Weg liegt der Wassertempel Bedugul, bei dem der Fahrer netterweise stoppt und wir ihn besichtigen können. Der Tempel liegt am Rand eines Sees mitten in den Bergen. Hier ist auch alles ziemlich schön angelegt. Leider gibt es einen kleinen Teil wo Tiere angeleint sind (Eulen, Vögel, Flughunde und Echsen) mit denen die Touristen dann Selfies machen können.
In Ubud angekommen stellen wir fest, wie touristisch diese kleine Stadt ist. Überall Souvenierläden, jeder zweite möchte dir ein Taxi anbieten und man sieht mehr verbrannte Touristen als einheimische. Wir sind gegen Mittag in der Stadt und entscheiden uns nachdem wir die Rucksäcke im Hotel gelassen haben zunächst mal etwas essen zu gehen. Die Preise sind schon deutlich teurer als in Lovina, aber wir finden ein nettes kleines Restaurant mit Blick auf die Reisfelder, die hier direkt in der Stadt liegen.

Anschließend machen wir uns auf den Weg zum Monkey Forest. Der liegt auch gerade mal 900m von unserem Hotel entfernt. Am Eingang kann man Bananen kaufen, wir erstehen drei Stück. Mit der Dreistigkeit der Affen habe ich allerdings nicht gerechnet, als mir keine 10m hinter dem Stand alle drei Bananen aus der Hand gerissen werden. Der kleine ist nun der glücklichste Affe überhaupt und mampft alle fröhlich weg. Der Affenwald ist sehr nett angelegt, die Tiere können sich frei bewegen und wirken sehr selbstbewusst. Nach dem Affenwald finden wir eine kleine Bar und gönnen uns einen Cocktail mit dem balinesischen Alkohol Arak. Matze gönnt sich danach noch einen Bananen Milchshake, aufgrund des hohen Alkoholgehaltes.

Im naheliegenden Supermarkt holen wir noch etwas Wasser und Kekse und entdecken einige günstige Mitbringsel, die wir uns vornehmen in Denpasar vor dem Flug zu kaufen. Abends gehen wir dann nochmal essen, wieder vergleichsweise teuer, aber sehr lecker lokal indonesisch.

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wassertempel
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affe

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Ein Wasserfall zum Verlieben

Heute geht’s das erste Mal mit dem Roller los. Ein Scooter für einen Tag kostet 50.000 Rupien, wir tanken nochmal für 26.000. Somit zahlen wir für einen Tag etwa 5€. Das Fahren funktioniert ganz gut, ich fühle mich recht sicher und hier ist zum Glück auch nicht mehr so viel los wie in den großen Städten auf Java.
Wir machen uns also gegen 10 auf den Weg zum Sekumpul Wasserfall. Der liegt etwa eine Stunde von Lovina entfernt. Wir brauchen etwas länger, da wir uns natürlich erstmal verfahren. Hier hängen einfach so viele Schilder, dass man die wichtigen einfach übersieht…
Beim Parkplatz vom Wasserfall angekommen laufen wir dann weiter, es geht steil auf und ab, die Straßen sind gerade so breit, dass ein Moped darauf fahren kann. Schließlich kommen wir an ein Tickethäuschen. Der Eintritt kostet gerade mal 1€ pro Person.
Über eine sehr sehr (SEHR!) steile Treppe geht es dann abwärts, über eine Brücke, durch den Fluss, bis zum Fuß des Wasserfalls. Der Anblick ist schön hier, überwältigend und es sind gerade mal eine Hand voll andere Touristen hier. (Lustigerweise treffen wir einen Arbeitskollegen von Matze hier.)
Nachdem die obligatorischen Fotos geschossen sind ziehen wir uns aus und „hüpfen“ in Schwimmsachen in den kleinen Pool der sich unter dem Wasserfall gebildet hat. Das Wasser ist eiskalt und wunderbar klar. Es hat Trinkwasserqualität und ist gerade so tief dass man gut darin stehen kann.
Nachdem wir uns etwas erfrischt und von dem tollen Anblick erholt haben geht es dann wieder zurück Richtung Roller. Mittlerweile ist es Mittag und wieder unfassbar heiß. Die Rückfahrt geht dann zwar schnell, aber wir sind richtig fertig und brauchen erstmal die Dusche und Klimaanlage im Hotel. (Vorher gibt’s aber noch ne richtig gute Pizza im Restaurant gegenüber) Später geht’s dann nochmal mit dem Roller los, aber eher unbestimmt einfach ein bisschen rumfahren.
Am Abend buchen wir dann noch unsere Fahrt für den nächsten Tag nach Ubud und shoppen ein paar Souveniers.

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bambus

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