Heute gibts Pasta. Basta!

Genau das dachte ich mir heute morgen nachdem ich mir mal wieder die unglaublich tollen Rezepte auf Pinterest angesehen hatte. Zur Zeit sind ja Semesterferien, Zeit habe ich also reichlich. Gestern hatte ich angefangen meinen kleinen Text aus dem Kurs „creative writing“ zu illustrieren und für ein kleines Buch schön zu setzen. Heute morgen also stand mir der Kopf eher nach etwas wovon ich auch sofort etwas haben würde. Also, auf gings zu Rewe und Aldi, ein par Zutaten besorgen. Darüber habe ich dann total das Mittagessen verpennt und mir erstmal noch 2 Brötchen gekauft. Nachdem die dann verputzt waren konnte ich endlich beginnen. Das tatsächlich erste Mal, dass ich Nudeln selbst machen wollte. Aber natürlich nicht irgendwelche Nudeln, sondern Grüne! Ja, wahnsinnig gesund, finde ich auch, aber vielleicht gleicht das die dicke Schicht Käse, die ich dazu gegessen habe wieder aus? Äh, ja wieso grün. Ziemlich simpel, es ist Rucola (wahlweise Spinat oder andere Kräuter) darin.

Hier mal das Rezept an das ich mich gehalten habe:

125g Rucola
1 EL Olivenöl
300g Mehl (Ich hatte Spätzlemehl, das klebt gut)
1 TL Salz
2 Eier (Größe M)

125 g Rucola verlesen, putzen, waschen und trocken schütteln. In sprudelnd kochendem Salzwasser ca. 1 Min. blanchieren, bis sie zusammenfallen. In ein Sieb abgießen, kalt abschrecken und mit den Händen die Flüssigkeit gut ausdrücken. Rucola mit 1 EL Olivenöl pürieren.
Mit 300 g Mehl, 1 TL Salz und 2 Eiern in einer Schüssel mischen und zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig in ein Küchentuch hüllen und bei Zimmertemperatur ca. 30 Min. ruhen lassen.

Teig

Etwa ein Viertel von dem Teig abnehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit dem Nudelholz so dünn wie möglich ausrollen oder in der Nudelmaschine zu einer dünnen Platte formen. Dazu erst bei weit gestellter Walzenöffnung (Stufe 1) mehrmals durchdrehen. Dabei den Teig an den Seiten immer wieder zusammenklappen und dann mit der offenen Seite nach unten durchdrehen. Zum Schluss bei eng gestellter Walzenöffnung (Stufe 4-5) durchdrehen.

3

Die Nudelteigplatte auf einem bemehlten Küchentuch ca. 30 Min. antrocknen lassen. Inzwischen die übrigen drei Teigviertel ebenso ausrollen und ruhen lassen.
Die Nudelteigplatten leicht mit Mehl bestäuben, zusammenrollen und mit einem langen Messer in schmale oder etwas breitere Bandnudeln schneiden. Oder die Teigplatten mit dem Aufsatz der Nudelmaschine zu Bandnudeln schneiden.

Teigrolle

Die Nudeln lockern und auf bemehlten Küchentüchern ca. 30 Min. antrocknen lassen. In einem großen Topf reichlich Wasser zum Kochen bringen und salzen. Die Nudeln darin »al dente« kochen. Frische Nudeln brauchen ca. 3 Min., leicht angetrocknete 1-2 Min. länger.

5

 

Ich hab mir die Nudeln dann gekocht und mit Tomaten-Auberginen-Soße und Schafskäse zubereitet. War unglaublich lecker und die Nudeln haben eine lustige Konsistenz mit dem pürierten Rucola darin.
Also, absolut zum nachmachen zu empfehlen und ich werd wohl in nächster Zeit öfter mal Nudeln selbst machen 🙂

Bis die Tage <3

PS: Dazu hab ich übrigens die ganzen Zeit diesen Song rauf und runter gehört.

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