Fluffig-Pinke Wunderkekse

Sie sehen toll aus, sie schmecken hervorragend und sind verdammt teuer.

Das ist so das erste was mir zu Macarons einfällt. Und seit einiger Zeit hege ich den Plan mal selbst welche zu backen. Ich bin ja wahrlich kein Profi, aber ich probiere gerne neue Sachen aus und dachte immer, so schwer können diese kleinen süßen Kekse doch nicht zu backen sein. Tja. Das erste Rezept war schnell gefunden, von Essen & Trinken und auf den ersten Blick sah das doch recht machbar aus. Also bin ich schnell zum Supermarkt gelaufen, habe alles Nötige eingekauft und mich voller Vorfreude ans Backen begeben.
Dazu muss ich noch erwähnen dass ich mir vor einiger Zeit eine Macarons Silikon Backmatte gekauft hatte, diese hier, und sie ist nur wärmstens zu empfehlen!
Nachdem ich natürlich keinen Mixer zu Hause habe, hab ich mich für bereits zermahlene Mandeln entschieden, was auch erstaunlich gut geklappt hat. Ansonsten habe ich mich bei dem Teig exakt an die Angaben gehalten und die Kekse an sich sind super geworden. Wenn man die Kreise auf der Backmatte gerade so mit Teig füllt werden sie perfekt rund und gehen noch ein bisschen auf, sodass sie fast mit den gekauften (vom Aussehen her) mithalten können.
Die Creme, ich hatte mich für Himbeere (natürlich, weil pink) entschieden und dort wesentlich mehr Himbeere-Gelee und Puderzucker verwendet, da sie sonst zu butterig war, ist auch super gelungen und wenn die Kekse kühl gelagert werden hat sie eine perfekte feste Konsistenz.
Ja und was soll ich sagen, die kleinen Dinger sind wunderbar geworden! Ich werde mich auf jeden Fall demnächst noch an weitere Sorten wagen (Schokolade und Blaubeere wäre noch ein Träumchen).

eat-me Macarons

 

 

Und hier noch das etwas geänderte Rezept in Zusammenfassung:

Für die Keks-Baisers (ca. 40 Stück)
120 g geschälte, gemahlene Mandeln
2 Eiweiß,
1 Prise Salz
150 g Puderzucker
Butter für die Backmatten
10 Tropfen rote Speisefarbe

Für die Füllung
100 g Butter (weich)
30 g Puderzucker
100 g Himbeergelee (hochwertig, damit intensiv im Geschmack)
1. Mandeln in einem Blitzhacker ganz fein mahlen und durch ein Sieb streichen. Das Eiweiß und 1 Prise Salz mit den Quirlen des Handrührers anschlagen. Den Puderzucker nach und nach esslöffelweise zugeben und sehr steif schlagen. Die Mandeln mit einem Schneebesen unter die Eiweißmasse heben.

2. Speisefarbe mit dem Schneebesen unter den Teig heben.

3. Ein Blech mit der Silikonbackmatte belegen und die Matten mit wenig Butter einfetten. Baisermasse in einen Einwegspritzbeutel füllen und ca. 8 mm von der Spitze abschneiden. Gleich große Baisertupfen (80 Stück) auf die Matten spritzen: Die Tupfenoberfläche soll leicht verlaufen und glatt sein.

4. Die Baisers im vorgeheizten Umluftbackofen bei 80 Grad auf den beiden mittleren Schienen 15-20 Minuten trocknen. Die Oberfläche der Macarons soll danach nicht mehr klebrig, sondern trocken sein. Den Ofen auf 180 Grad hochschalten und die Macarons weitere 6-8 Minuten backen, dann vollständig auf dem Backblech abkühlen lassen.

5. Die Butter mit Puderzucker und Himbeergelee mit den Quirlen des Handrührers dicklich-schaumig aufschlagen. Sollte die Creme gerinnen, die Schüssel kurz in ein warmes Wasserbad stellen und weiterschlagen.

6. Die Füllung in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle füllen. Auf die flachen Seiten von 40 Baisers einen dicken Tupfen Creme spritzen. Ein 2. Baiser mit der flachen Seite daraufsetzen und leicht andrücken. Die fertigen Macarons bis zum Servieren kalt stellen.

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