Schoko, Nuss, Früchte, ohne Müsli gehts nicht.

Müsli, Obst, Banane, Erdbeere, Obst, gesund, ohne Plastik, challenge, zerowaste, Joghurt, heidelbeere

Leider scheint nur Müsli ohne Plastik gerade unmöglich zu sein. Oder unbezahlbar. Als arme Studentin muss man ja aufs Geld achten und auch wenn ich bereit bin mehr auszugeben, wenn es ohne Plastik ist und somit der Umwelt gut tut, irgendwo sind da auch mal Grenzen gesetzt. Ich werde wohl heute oder morgen mal bei Annas Unverpacktes vorbei schauen und gucken wie teuer ihr Müsli so ist und ob sie Sorten hat, die uns schmecken könnten. Ansonsten wird es wohl recht aufwendig und ich werde mal probieren Müsli selbst zu machen. Bei den Müsli Riegeln hat das ja schon ganz gut geklappt, auch wenn ich sie gerne knuspriger gehabt hätte. Aber auch so hatten sie Suchtgefahr und da ist mir aufgefallen, dass es auch einen psychologischen Effekt für mich hat, wenn die Riegel alle einzeln verpackt sind. Meine Selbstgemachten liegen einfach so in der Küche rum und da ist die Versuchung recht groß ab und zu mal einen zu naschen. Wodurch ich natürlich viel mehr esse. AAABER auch dafür habe ich eine Lösung. Ich habe in meiner Küche kleine Frühstückspapiertütchen gefunden (jaha, bei so viel Backkram kann man schon mal den Überblick verlieren…) und werde die Riegel nach darin verpacken.
Zum Müsli habe ich ein ganz nettes Rezept für Amaranth-Knuspermüsli gefunden, das recht einfach klingt und verspricht knusprig zu werden. Mit ein paar Schokoladenflocken oder Kakao dürfte das ganz nett werden. Mal gucken ob ich dann auch alle Zutaten dazu plastikfrei bekomme. Amaranth und Sonnenblumenkerne habe ich bisher nämlich leider nur in Plastiktüten gesehen.
Und noch eine Zutat, die ich mittlerweile sehr gerne einfach ins Müsli esse ist Chia. Das habe ich zwar im Moment noch gut auf Lager, aber auch da werde ich mir eine plastikfreie Alternative suchen müssen.
Da ich getrocknete Früchte oder Rosinen im Müsli absolut gar nicht mag fällt dieses Problem dann zum Glück weg. Was mich gestern im Biomarkt etwas schockiert hat ist die Tatsache, dass auch alle Bio getrockneten Früchte, Nüsse usw. in Plastik Tüten verpackt sind. Man kommt also selbst im Biomarkt kaum ums Plastik herum. Und das sollte doch eigentlich wirklich anders sein, oder dachte nur ich, dass man im Bioladen der Umwelt etwas gutes tut?! -.-

Miri

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Der erste Einkauf

Heute war ich also zum ersten Mal einkaufen im neuen Monat. Mit dem Vorsatz: kein Plastik. Zum Glück wars heute nur ein kleiner Einkauf, Eier, Ketchup und Gemüsebrühe brauchte ich. Doch bei der Brühe bin ich schon gescheitert. Vermutlich hätte ich dafür dann doch in einen Bio Laden gemusst. Wisst ihr wo man Gemüsebrühe ohne Plastikdeckel, oder eventuell als großes Nachfüllpack aus Papier bekommt? Ansonste wars ja sehr einfach, Eier sowieso im Pappkarton und Ketchup aus der Glasflasche – wie ich mich drauf freue wenn der Ketchup nicht aus der Flasche möchte, ich hinten drauf klopfe und daraufhin meinen Teller überflute. Es ist halt schon einfach wesentlich bequemer, Ketchup aus einer Quetschflasche zu portionieren. Aber bequem zählt diesen Monat eben nicht mehr. Übrigens war der Ketchup super günstig. Ich hätte mit mindestens 1€ für die Flasche gerechnet, aber nicht mal 50 Cent gezahlt.

Aber bei meinem Streifzug durch den Rewe sind mir ja schon so viele Sachen aufgefallen, für die ich irgendwie Alternativen finden muss. Frischkäse. Gibts sowas in einem Glasgefäß, oder aus Pappe? Und nein, auch die kleinen „Frischkäsefässer“ haben alle einen Plastikdeckel und ob die Fass an sich nicht auch Plastik enthält vermochte ich nicht herauszufinden. Muss eigentlich irgendwo aufgezeigt sein, was die Verpackung für Inhaltsstoffe enthält? Ich meine die Lebensmittel werden ja haarklein auseinandergenommen und jede einzelne Zutat muss gelistet werden. Aber bei der Verpackung ist das nicht der Fall, oder irre ich mich da. Dieser Punkt kommt dann auch direkt mal auf die Liste der noch zu klärenden Dinge.
Und auch Milch wird wohl problematisch werden. Mein Freund trinkt extrem viel Milch, ob ins Müsli oder als Shake, unser Milchverbrauch ist schon recht hoch. Tetrapacks sind aber ja auch nicht das non plus ultra in Sachen Umweltverträglichkeit und bestehen ja irgendwie auch aus Plastik, oder? Wie meine beste Freundin vorhin sagte, müsste ich ja theoretisch alles vemeiden was in den gelben Sack wandert. (Außer Dosen, oder?) Also heißt es wohl demnächst Milchflaschen schleppen. Ein Glück wohnen wir im Erdgeschoss 😀

Ja und die Sache mit dem Käse und Fleisch macht mir auch zu schaffen… Ich bin ja wirklich kein extrovertierter Mensch und äußere nicht gerne Sonderwünsche. Meine Idealvorstellung war, dass es an der Käse und Fleischtheke die Möglichkeit gibt, alles in Papier verpacken zu lassen. Nach einiger Beobachtung ist aber klar, es wird alles in Plastik verpackt. Oft sogar in Klarsichtplastik gewickelt und dann nochmal einen kleine Tüte mit Aufdruck der Metzgerei drum. Vielleicht schaffe ich es ja doch meinen inneren Schweinehund zu überwinden und die Verkäuferin anzusprechen und zu fragen ob es möglich ist, den Käse und das Fleisch auch in von mir mitgebrachte Behälter zu geben.

Hach. Das kann ja was werden…

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Master – Themenfindung mal anders

Plastik, Infografik, Müll, Print, Not My Fucking Problem, Startup, DIY

Jaja ich weiß, das „mal anders“ macht eigentlich gar keinen Sinn. Ich hab ja noch nie zuvor den Master in irgendetwas gemacht. Aber ich glaube normalerweise läuft das doch irgendwie eher so. Man hat ne Idee, man recherchiert und dann schreibt oder gestaltet oder konzipiert man drauf los. Joa, nicht so bei mir. Ich werde nun zuerst etwas tun, aktiv werden und mich wohl selbst ein wenig quälen und danach dann mal recherchieren und so. Und um was gehts denn nun eigentlich? Um Design? Um eine App, oder ne Website? Oder doch wieder ein Buch oder etwas selbst Genähtes? Nö! Diesmal geht es um etwas, das mir sehr am Herzen liegt. Um Plastik. Genauer gesagt um KEIN Plastik. Im Zuge meines Labels Not My Fucking Problem, das ja mal meine Bachelorarbeit war, habe ich mich die letzten Wochen intensiv mit dem Thema Plastik auseinander gesetzt. Daten und Fakten dazu gesammelt und diese in eine Infografik gepackt. Und das alles hat mich doch sehr erschreckt. So viel Müll, den wir, du und ich, jeden Tag, jede Woche, Monat und Jahr produzieren darf doch eigentlich gar nicht wahr sein. Ist es aber. Leider. Kurzum, ich habe nun ein gutes Grundwissen zum Thema Plastik und wieviel wir davon so durchschnittlich verbrauchen. Und ich sehe, wie meine Plastikmülltonne überquillt….

Ich möchte das ändern!

Darum habe ich mir vorgenommen nächsten Monat, also ab Morgen (…ohje, ohje…) so gut es geht auf Plastik zu verzichten. Ich werde alles ganz genau dokumentieren und meine Gedanken festhalten. Falls jemand Tipps und Tricks und Anregungen und was weiß ich nicht alles für mich hat, freue ich mich sehr darüber!

Miri

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Montagsmotivation

Gibts dieses Wort überhaupt? Stoßen sich Montag und Motivation nicht eigentlich gegenseitig ab. Also ich meine so richtig? Wenn Montag ist, kommt meine Motivation nämlich meist erst Abends raus gekrochen und reckt und streckt sich und macht sich bereit für Dienstag. Um dann Dienstags aber natürlich auch wieder zu verpennen und erst Mittags aufzuschlagen…Wer kennts noch? Für Montag muss ich mich immer extra aufraffen um aufzustehen und überhaupt mal irgendetwas zu schaffen. Zum Glück arbeite ich zur Zeit Montag und Dienstag als Werkstudentin und bin so gezwungen zeitig aus dem Bett zu kommen und etwas zu erledigen. Mit viel Kaffee geht ja irgendwie auch alles.

Um mal ein bisschen besser in die Woche zu starten hab ich mir überlegt was denn da so helfen könnte. Musik. Jawoll, Musik hilft doch eigentlich immer, oder? Und da ich auf der Arbeit auch schön Musik hören kann (Ihr auch?) habe ich mir mal bei Soundcloud eine Montagsplaylist zusammengestellt. Jedes neue, motivierende Lied was ich finde, wird dann dort rein wandern 🙂

Und noch ein kleines motivierendes (ähäm naja…) Bild:
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In dem Sinne, habt einen schönen Montag und schreibt mir doch mal, wie ihr den schlimmsten Tag der Woche so übersteht!

PS: Diesen Beitrag habe ich übrigens schon Sonntag geschrieben. An einem Montag könnte ich mich vermutlich niemals dazu motivieren, etwas zu schreiben…

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