Ein Rezept, ein Rezept!

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Ja was soll ich sagen, mal wieder ein Rezept. Obs am Frühling liegt, oder an meiner Motivation generell mal wieder mehr zu tun, weiß ich nicht. Aber zur Zeit backe und koche und bastle ich unwahrscheinlich gerne. Und sogar Hausarbeit macht Spaß!
Neulich habe ich tatsächlich freiwillig gebügelt. Dabei etwas Musik von DHL (nein nein, nicht das Versandunternehmen, Deep House London heißt das Ding) aufgelegt, schön laut gedreht und beim bügeln durch die Bude getanzt. Zum Glück haben wir ja Vorhänge, die für sowas mal genutzt werden können, sodass mich kein neugieriger Nachbar beobachten konnte. Kann ich jedem nur empfehlen. Musik hilft immer und überall und motiviert so schön, vorausgesetzt man hat die Richtige ausgewählt!
Hach ja. Aber nun zum Rezept. Letztes Wochenende hatte ich Besuch von zwei guten Freundinnen aus Bonn und da die zwei zum ersten Mal nach meinem Umzug bei mir waren, habe ich von einer selbst gebackenes Knäckebrot und Salz geschenkt bekommen. Das Knäckebrot war einfach zum niederknien. Sonntag Mittag war dann alles restlos verputzt und ich stand dumm da. Knäckebrot, generell Brot, habe ich noch nie selbst gebacken. Aber was soll, Herausforderung angenommen und Rezept erfragt. So schwer sah das Ding auch gar nicht aus, also ging Montag zum einkaufen und Montag Abend wurde gebacken. Jawoll, ich bin eine Frau der Tat. Zumindest manchmal und wenn ich Lust dazu habe 😀
Dabei herausgekommen ist ein tolles, knusperiges Knäckebrot, was noch am selben Abend und höchsten Morgen verputzt wurde. Sogar so schnell, dass mein Freund (der Arme) nichts probieren konnte und ich gezwungen war Mittwochs nochmal zu backen…

Genug gelabert. Hier ist das Rezept und ein par schöne Fotos <3

Zutaten:
120g Dinkelmehl
120g Haferflocken
100g Sonnenblumenkerne
50g Sesam
50g Leinsamen
1/2 Teelöffel Salz
1 Prise Zucker
2 EL Olivenöl
500ml Wasser

Zubereitung:
Alles gut miteinander mischen, geht wunderbar mit einem Kochlöffel und den sehr flüssigen Teig auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche geben. Den Teig gut verstreichen, sodass er überall ungefähr gleich dick ist.
Beide Bleche bei 170° etwa 60 Minuten backen.
WICHTIG: Nach etwa 15 Minuten das Knäckebrot in Stücke schneiden und danach weitermachen, da schneiden in festem Zustand nicht mehr möglich ist!

 

Das Knäckebrot mit Heidelbeermarmelade und Frischkäse:

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Knäckebrot mit Avocado:

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Und so sah es dann tatsächlich aus 😀

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Zupfkuchen, nicht gezupft, aber mit Elch!

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Klingt wie eine schlechte Suchanzeige, ist aber ein wundertolles Rezept, für einen unfassbar leckeren und doch so einfachen Kuchen. Ich backe ja nun mittlerweile schon einige Jahre und das mehr oder weniger gerne auch mal experimentell. Rezepte findet man im Internet, auf Pinterest, Instagram oder sonst wo, wie Sand am Meer. Diesmal habe ich aber ganz gezielt nach einem sehr klassischen Rezept gesucht. Vor ein paar Tagen lagen mein Freund und ich auf dem Sofa und es kam eine Werbung für irgendetwas Essbares, noch nicht mal Kuchen, wenn ich mich recht erinnere. Aber als hätte das bei uns eine Assoziation hervorgerufen, hatten wir beide plötzlich sehr Lust auf Zupfkuchen. Gedacht, gesagt, getan. Rezept gesucht und den Besuch von zwei Freundinnen von mir übers Wochenende zum Anlass genommen um tatsächlich mal wieder einen ganzen, großen Kuchen zu backen! Um das mal vorweg zu nehmen, es hat von Donnerstag Abend bis Samstag Mittag „gehalten“ und war ein unfassbar tolles Frühstück. <3
Aber nun mal zu Zahlen und Fakten. Nein, ich werde hier keine Kalorien aufführen und euch erzählen wie toll Figurfreundlich das Ding war. War es NICHT! Aber wenn man bei Kuchen auf Kalorien achtet, dann kann mans doch direkt sein lassen, oder?

Das Rezept
Zutaten für den Teig:
300g Mehl
30g Kakao
2 TL Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
150g Butter

Zutaten für die Füllung:
250g Butter
500 g Magerquark
200g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 Eier
1 Päckchen Vanillepudding

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben. Die Butter vorher etwas in der Mikrowelle erhitzen, oder frühzeitig aus dem Kühlschrank nehmen. Alle Zutaten mit den Rührhacken gut verkneten, bis eine einheitliche Masse entsteht. Dann mit den Händen aus dem Teig eine Kugel formen und für etwa 30 Minuten in Kühlschrank geben.

Während der Teig kühl liegt, die Butter für die Füllung in einem Topf zerlassen und danach auskühlen lassen.

Den ausgekühlten Teig ausrollen und in eine Springform geben. Dabei sollte ein eta 2,5cm hoher Rand entstehen und noch Teig übrig bleiben. Den übrigen Teig im Kühlschrank aufbewahren.

Alle Zutaten für die Füllung, inklusive der erkalteten Butter, in einer Rührschüssel zu einer cremigen Masse verrühren und in die Springform auf den Teig geben. Den restlichen Teig ausrollen und beliebige Formen mit Keksausstechern ausstechen und auf die Creme legen. (Der Elch ist übrigens vom IKEA und sehr wundervoll wie ich finde 🙂 )

Dann den Kuchen in den vorgeheizten Ofen geben und bei 180° etwa eine Stunde im Ofen backen. Herausnehmen. Riechen, probieren und freuen! <3

Also, los gehts mit backen! Lasst das schlechte Gewissen mal weg und genießt den Sonntag mit einem tollen Zupfkuchen!

 

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Gemütlicher Herbst…Ach ne, ist ja Frühling!

Gefühlt ist es Herbst. Dunkle Tage, viel Tee und zu jeder Gelegenheit dick verpackt in meiner Kuscheldecke auf dem Sofa sitzen. Und die Motivation lässt auch zu Wünschen übrig. Also versuche ich so gut es geht alles zu schaffen was ich mir so vornehme. In meiner tollen neuen Organisationsapp „Wunderlist“ habe ich mittlerweile so viele Listen und Aufgaben, dass ich schon gar nicht mehr weiß wo ich anfangen soll. Zwischendurch schaffe ich mal noch eine Kleinigkeit, oft mehr aus Zufall und freue mich dann wahnsinnig wenn ich „Bad sauber“ oder „Fotos auf Website“ von der Liste streichen kann. 🙂

Dafür, dass ich so wenig schaffe, was ich mir vornehme, schaffe ich einiges, was nie auf eine Liste stand…wie soll es auch anders sein. Vor allem Essen und Kochen und Backen klappt hervorragend! Zitronenkuchen und Lachsauflauf und Apfelmuffins und Maulwurfskuchen und Wraps und überbackene Süßkartoffeln.

Die Kuchen backe ich mittlerweile in einer super süßen kleinen Kuchen Springform, sodass sie perfekt für mich und meinen Freund ausreichen und ich nichts wegschmeißen muss 🙂 anbei ein paar Fotos und das Rezept für den Mini Maulwurfkuchen.
Der Maulwurfkuchen und darunter der Rest Stracciatella Creme mit Krümeln im Glas…


Mini Zitronenkuchen mit Mandeln und Zitronenzuckergussglasur!


Apfel-Zimt Muffins. Das tolle Rezept findet ihr bei der lieben Nina!


Rezept für den Maulwurfkuchen:

Zutaten
50g Butter oder Margarine
50g Zucker
75g Mehl
20g Kakao
1 Ei
40ml Milch

Füllung
1 Banane
1 Beutel Stracciatella Creme (Fertigmischung)

Topping
Kuvertüre

Zubereitung
Für den Teig zunächst alle Zutaten in einer Schüssel auf niedriger Stufe verrühren und dann gute 3 Minuten auf höherer Stufe cremig rühren. Den Teig in eine gefettete Springform (ca.20cm) geben und etwa 30 Minuten bei 170° backen. Den Kuchen nach dem Backen gut auskühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Straccietella Creme nach Anleitung der Packung zubereiten und im Kühlschrank kalt stellen.
Ist der Kuchen ausgekühlt, vorsichtig mit einem Löffel die Kuppel aushöhlen, etwa zur Hälfte der Höhe des Kuchens. Dann die Banane in ca. 1,5cm dicke Stücke schneiden und auf den Kuchen legen. Zum Schluss die Creme in einem kleinen Hügel auf den Kuchen geben und mit den vorher beim aushöhlen entstandenen Krümeln belegen.
Dann die Kuvertüre warm machen und mit einem Löffel in der gewünschten Menge entweder flächig, oder in Streifen auf dem Kuchen verteilen.
Uuuund FERTIG!

Für das besondere Etwas kann noch Kuvertüre auf einer Frischhaltefolie in beliebiger Form aufgetragen und im Kühlschrank erkaltet werden. Diese Form dann vor dem Servieren auf den Kuchen stecken! 🙂

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Fluffig-Pinke Wunderkekse

Sie sehen toll aus, sie schmecken hervorragend und sind verdammt teuer.

Das ist so das erste was mir zu Macarons einfällt. Und seit einiger Zeit hege ich den Plan mal selbst welche zu backen. Ich bin ja wahrlich kein Profi, aber ich probiere gerne neue Sachen aus und dachte immer, so schwer können diese kleinen süßen Kekse doch nicht zu backen sein. Tja. Das erste Rezept war schnell gefunden, von Essen & Trinken und auf den ersten Blick sah das doch recht machbar aus. Also bin ich schnell zum Supermarkt gelaufen, habe alles Nötige eingekauft und mich voller Vorfreude ans Backen begeben.
Dazu muss ich noch erwähnen dass ich mir vor einiger Zeit eine Macarons Silikon Backmatte gekauft hatte, diese hier, und sie ist nur wärmstens zu empfehlen!
Nachdem ich natürlich keinen Mixer zu Hause habe, hab ich mich für bereits zermahlene Mandeln entschieden, was auch erstaunlich gut geklappt hat. Ansonsten habe ich mich bei dem Teig exakt an die Angaben gehalten und die Kekse an sich sind super geworden. Wenn man die Kreise auf der Backmatte gerade so mit Teig füllt werden sie perfekt rund und gehen noch ein bisschen auf, sodass sie fast mit den gekauften (vom Aussehen her) mithalten können.
Die Creme, ich hatte mich für Himbeere (natürlich, weil pink) entschieden und dort wesentlich mehr Himbeere-Gelee und Puderzucker verwendet, da sie sonst zu butterig war, ist auch super gelungen und wenn die Kekse kühl gelagert werden hat sie eine perfekte feste Konsistenz.
Ja und was soll ich sagen, die kleinen Dinger sind wunderbar geworden! Ich werde mich auf jeden Fall demnächst noch an weitere Sorten wagen (Schokolade und Blaubeere wäre noch ein Träumchen).

eat-me Macarons

 

 

Und hier noch das etwas geänderte Rezept in Zusammenfassung:

Für die Keks-Baisers (ca. 40 Stück)
120 g geschälte, gemahlene Mandeln
2 Eiweiß,
1 Prise Salz
150 g Puderzucker
Butter für die Backmatten
10 Tropfen rote Speisefarbe

Für die Füllung
100 g Butter (weich)
30 g Puderzucker
100 g Himbeergelee (hochwertig, damit intensiv im Geschmack)
1. Mandeln in einem Blitzhacker ganz fein mahlen und durch ein Sieb streichen. Das Eiweiß und 1 Prise Salz mit den Quirlen des Handrührers anschlagen. Den Puderzucker nach und nach esslöffelweise zugeben und sehr steif schlagen. Die Mandeln mit einem Schneebesen unter die Eiweißmasse heben.

2. Speisefarbe mit dem Schneebesen unter den Teig heben.

3. Ein Blech mit der Silikonbackmatte belegen und die Matten mit wenig Butter einfetten. Baisermasse in einen Einwegspritzbeutel füllen und ca. 8 mm von der Spitze abschneiden. Gleich große Baisertupfen (80 Stück) auf die Matten spritzen: Die Tupfenoberfläche soll leicht verlaufen und glatt sein.

4. Die Baisers im vorgeheizten Umluftbackofen bei 80 Grad auf den beiden mittleren Schienen 15-20 Minuten trocknen. Die Oberfläche der Macarons soll danach nicht mehr klebrig, sondern trocken sein. Den Ofen auf 180 Grad hochschalten und die Macarons weitere 6-8 Minuten backen, dann vollständig auf dem Backblech abkühlen lassen.

5. Die Butter mit Puderzucker und Himbeergelee mit den Quirlen des Handrührers dicklich-schaumig aufschlagen. Sollte die Creme gerinnen, die Schüssel kurz in ein warmes Wasserbad stellen und weiterschlagen.

6. Die Füllung in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle füllen. Auf die flachen Seiten von 40 Baisers einen dicken Tupfen Creme spritzen. Ein 2. Baiser mit der flachen Seite daraufsetzen und leicht andrücken. Die fertigen Macarons bis zum Servieren kalt stellen.

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