Müsli selbst gebacken

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Jawohl, gebacken. Hätte ich auch nicht gedacht, dass man Müsli backen kann, soll, muss. Aber so habe ichs nun sehr häufig im Netz gelesen und musste das doch direkt mal ausprobieren. Vor allem, da ein Besuch bei Annas Unverpacktes noch ausstand und wir somit kein Müsli mehr da hatten. Das geht natürlich beim Müsli Esser Nr. 1 absolut gar nicht.. Also musste ich mal wieder ran an den PC, Rezepte raussuchen und rumprobieren. Ich schmeiß dann ja meist mein ganzes Wissen aus vollen 15 (!) Minuten Rezept Recherche zusammen und probiere einfach irgendwie ein bisschen rum. Oft funktioniert das sehr gut, wenn ich gewisse Faktoren und Verhälnisse, also z.B. Trockenanteil und Nassanteil einhalte. Und auch beim Müsli hat das irgendwie geklappt. Es war bloß wohl ein bisschen arg lange im Ofen. Ein knuspriges Goldbraun war das Müsli beim ersten Versuch nicht, eher ein dunkles schwarz…Es schmeckt aber erstaunlicherweise recht gut. Wobei ja verbranntes/angebranntes gesundheitlich gesehen nicht so gut sein soll?
Also, zweiten Versuch gestartet, den Ofen nicht auf 220°, sondern 120° gestellt und gut eine Stunde drin gelassen. Joa. Es schmeckt. Es ist goldig und knusprig. Sehr sehr sehr seeeehr knusprig. Aber es schmeckt! Hauptsache! Nun muss das Müsli halt erstmal 10 Minütchen in den Milch einweichen bevor es essbar und vor allem kaubar ist…
Wenn man es eventuell einfach nicht so lange im Ofen lässt, bzw. nur ein paar Haferflocken backt und den Rest ungebacken dazu gibt, kann das aber sicher sehr gut werden. Und auch vor Knuspergrad her sollte es dann besser sein. Wird wenns leer ist auf jeden Fall nochmal ausgetestet. Im Moment habe ich nur einfach keine Aufbewahrungsboxen mehr… 😀

Das ungefähre Rezept:

200g Haferflocken (grob)
50g Sonnenblumenkerne
2 EL Öl
2 EL brauner Zucker
(man kann eigentlich beliebig hinzufügen was man gerne knusprig hätte…)

Öl und Zucker mit 100ml Wasser in einem Topf erhitzen, bis der Zucker geschmolzen ist. Dann alle weiteren Zutaten hinzufügen, gut durchmischen und auf ein Backblech mit Backpapier geben. Die Mischung etwa 60min bei 120° im Umluftherd im Ofen lassen. Dabei gelegentlich wenden/rühren/mischen.

Danach kann man natürlich noch mehr Haferflocken, Amaranth, Chia, getrocknete Früchte, Nüsse, Schokoflocken und was weiß ich nicht alles hinzufügen.

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Müsli DIY
Viel Spaß beim Backen und Futtern, es ist wirklich eine tolle Alternative zum gekauften Müsli! 🙂

Miri

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Samstagbäckerei – Kirschquarkstreuselkuchen

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Heut hat mich die Aufräum- und Saubermachwut gepackt und so wurde gesaugt, gewischt, die Küche geputzt, gewaschen und gebügelt. Und natürlich darf auch am Wochenende das Backen nicht fehlen, vor allem bei diesem miesen Wetter, da muss die Stimmung irgendwie aufgeheitert werden.

Diese ganze Hausarbeit kommt mir übrigens gerade sehr gelegen, da ich mal wieder schwer mit meiner Motivation, Dinge fürs Studium und meine privaten kreativen Arbeiten zu machen, zu kämpfen habe. Da kommt es sehr gelegen, dass ich die Bude auf Vordermann bringen muss und für die Familie von meinem Freund, die morgen zu Besuch kommt, backen kann. So nutze ich die Zeit immerhin sinnvoll und gammel nicht nur faul auf dem Sofa rum. <– hier fehlt der kleine süße Affe von Whatsapp der sich die Augen zu hält…

Heute wurde also groß eingekauft, zum einen fürs Mittagessen morgen und natürlich für den Kuchen. Morgen Mittag soll es einen griechischen Hackfleisch Eintopf geben, da bin ich schon sehr gespannt drauf. Fotos folgen natürlich, und falls es schmeckt auch das Rezept 🙂
Und seitdem ich weiß wie super lecker und einfach Quarkkuchen sind, komme ich da ja gar nicht mehr von los. Heute gibt es also einen Kirschquarkstreusel. Da der Teig dann doch etwas großzügig bemessen war für mein Blech, gibt es noch einen Mini Kuchen und ein paar kleinere Mini-Mini-Küchlein mit Rhabarber.

Hat jemand noch Tipps was man sonst so mit Rhabarber anstellen kann? Ein Kompott kocht gerade auf dem Herd, aber mir will einfach sonst nichts mehr einfallen und Kuchen haben wir hier erstmal genug… 🙂

Achso, und hier, bittesehr, das Rezept:

Zutaten:
Teig
250g Butter
150g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
1 Prise Salz
1 Päckchen Backpulver
550g Mehl
Belag
1kg Quark
1 Päckchen Vanillezucker
100g Zucker
1 Ei
1/2 Zitrone
Obst nach Wahl (ich hatte Kirschen bzw. Rhabarber)

Zubereitung:
Für den Teig zuerst die Butter in einem Topf schmelzen und erkalten lassen.
Alle anderen Zutaten in eine Rührschüssel geben, die kalte Butter dazu und mit Knethaken krümelig verkneten.
2/3 des Teiges auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und fest drücken. Den Rest des Teiges aufbewahren.
Für den Belag alle Zutaten bis auf das Obst miteinander mischen und auf den Teig aufs Backblech geben.
Darauf das Obst legen. Ich habe Kirschen aus dem Glas genommen und auf dem kleinen Kuchen Rhabarber. Die Menge variiert nach Geschmack. Den Rhabarber habe ich vorher noch etwas gezuckert… 🙂
Am Ende noch den Rest den Teiges als Streusel aufs Obst geben und dann für 40-50 Minuten bei 170 Grad im Ofen backen.

Genießt den Duft den der Kuchen in der Küche verbreitet, ich hätte am liebsten sofort alles aufgefuttert…

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Nudeltag

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Am Freitag war Nudeltag. Zuerst habe ich Nudeln selbst gemacht, selbst gefüllt und anschließend selbst gegessen. Jaha, auch das will gekonnt sein. Und die Nudeln waren so gut, dass ich gar nicht wirklich dazu gekommen bin Fotos zu machen. Daher entschuldigt die schlecht Qualität der Bilder…Das Rezept findet ihr unten 🙂

Insgesamt war mein Wochenende dann sehr schön entspannt. Ich bin endlich mal dazu gekommen sowohl meine Bastelsachen, als auch meine Handtasche aufzuräumen. Ich weiß ja nicht, wie es bei Euch war, aber hier war das Wetter eher durchwachsen und daher konnte ich es sehr gut mit meinem Gewissen vereinbaren, einfach mal zu Hause zu bleiben.
Zwischendurch gab es etwas Sport, viel zu Essen und einiges an Kreativem. Unter anderem versuche ich gerade wieder neue Motive für NotMyFuckingProblem zu entwickeln. Einige Themen habe ich schon recherchiert, jetzt fehlt „nur noch“ die visuelle Umsetzung. Was für Themen würden Euch denn so interessieren, oder wo denkt ihr müsste noch mehr drauf aufmerksam gemacht werden hier in Deutschland?

Heute ist bisher auch noch nicht viel passiert, es gab Müsli mit Joghurt, Blaubeeren und Chia und was wir sonst so heute tun steht noch nicht fest. Vielleicht bouldern, nach einer haben Ewigkeit mal wieder, oder einfach nur ein bisschen raus an die frische Luft und irgendwo lecker essen gehen…und dann werd ich mich psychisch auf Montag vorbereiten. 😄

Das Nudelrezept

Zutaten:
300g Spätzle Mehl
3 Eier
1 EL ÖL
1 TL Salz
getrocknete Tomaten
Feta
1/2 Zwiebel

Zubereitung:

  • Für den Nudelteig das Mehl, die Eier, Salz und Öl gut verkneten. Etwa 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
  • In der Zwischenzeit den Feta (etwa 60g) mit den getrockneten Tomaten (Menge je nach Wunsch, ich hatte 4 Stück) und die halbe Zwiebel, natürlich gewürfelt, vermischen.
    Den Teig in 4 gleich große Kugeln teilen und zwei nacheinander sehr dünn ausrollen und für die Ravioli mit einem Glas Kreise ausstechen.
  • Die Kreise mit der Feta-Mischung füllen (ein TL pro Kreis) und zusammenklappen. Mit einer Gabel den Rand zusammendrücken, damit sich nicht aufgehen können.
  • Zur Zubereitung die Ravioli etwa 8 Minuten in kochendes Salzwasser geben, danach nach Wunsch mit Soße oder etwas Butter servieren.
  • Den Rest des Teiges ebenfalls dünn ausrollen und in lange etwa 1cm breit Streifen schneiden. Daraus werden dann die Tagliatelle. Zum „trocknen“ könnt ihr sie einfach auf Kochlöffel hängen.
    Und falls sie nicht innerhalb der nächsten Tage gegessen werden, können sie auch eingefroren werden.

Lasst es Euch schmecken! <3

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Ravioli ungekocht
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Frühlingshafte Erdbeerkäsekuchentarte

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Puh. Noch nie zuvor habe ich eine Tarte gemacht. Ich habe gar keine Tartform. Diese süßen flachen Formen, mit geriffeltem Rand. Ich dachte aber ich hätte eine. Typisch, so kurz nach meinem Auszug von zu Hause – (5 Jahre) – da kann man schonmal die eigene, mit der Küchenausstattung der Mama verwechseln. Naja, mittlerweile habe ich einige tolle Tarterezepte gelesen und es doch irgendwie immer verworfen, weil so eine ganze Tarte ja viel zu viel für mich und meinen (gefräßigen) Freund wäre. Aber heute hab ichs doch mal gewagt und einfach meine kleine, kleine Springform verwendet. Kann ich nur empfehlen, funktioniert wunderbar und wie bei meinen Mini Kuchen ist die Menge perfekt für Zwei.
Passend zum Frühling habe ich mich für eine Erdbeertarte entschieden und das Rezept noch mit einer Käse/Quarkkuchen Füllung erweitert.
Ich finde ihn unfassbar lecker, etwas wenig süß, aber mit Puderzucker oder Agavendicksaft dazu absolut perfekt.
Also, ran ans backen und traut euch, diesen gar nicht mal so kalorienreichen Kuchen zu backen! <3

Zutaten: (für eine kleine Springform 12-14cm Durchmesser)
1 Rolle fertigen Blätterteig (meiner war vom Aldi)
1/2 Zitrone
2 Hand voll Erdbeeren
130g Magerquark
1/2 Packung Vanille Puddingpulver
1 Päckchen Vanillezucker
2 EL Agavendicksaft (oder anderes zum Süßen)
1 Ei

Zubereitung:
Die Springform einfetten, den Blätterteig in die Springform legen und den überstehenden Rand abschneiden. Ich habe vorher eine runde Form ausgeschnitten und dann nur noch die kleinen überstehenden Teile abgeschnitten.
Den Quark mit dem Puddingpulver, Vanillezucker, Agavendicksaft und ein Ei vermischen und auf den Blätterteig geben.
Die Erdbeeren in beliebig große Stücke schneiden und mit dem Saft der halben Zitrone mischen. Falls gewünscht nach Geschmack noch Zucker oder anderes Süßungsmittel hinzugeben.
Den Erdbeermix auf den Kuchen geben, so viel, dass ein kleiner Hügel entsteht.
Aus dem übrigen Blätterteig mit einem Plätzchenausstecher, Formen ausstechen und auf dem Kuchen verteilen.
Das übrige Ei verquirlen und mit einem Pinsel auf dem Blätterteig verteilen, ruhig auch zwischen die einzelnen Teile, damit diese zusammenbacken können. (Ich habe etwa 1/4 Ei gebraucht, den Rest einfach beim Frühstück als Omelett essen 🙂 )

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Springform mit Blätterteig
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Kuchen gefüllt
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Kuchen backfertig
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