Nusa Ceningan

Das Hotel verlassen wir heute morgen wieder recht früh. Gegen 9 geht’s los Richtung dem neuen Hotel. Nach wieder einer Stunde sind wir da und freuen uns auf eine Dusche. Das Zimmer riecht leider etwas seltsam, nach Reiniger oder frischer Farbe und das Bad ist auch nicht mehr das Neuste. Dann geht’s erstmal zum Frühstück und wir entscheiden uns nochmal einen Scooter zu mieten und die kleine Insel (Ceningan) zu erkunden.
Gegen Mittag geht’s dann los, wir essen auf dem Weg nochmal beim gleichen Restaurant wie gestern und genießen die Aussicht. Dann fahren wir auf die andere Insel, die mit einer schmalen Brücke mit Lembongan verbunden ist. Hier finden wir nochmal eine sehr schöne und abgelegene Klippe, wo vermutlich mal eine Bar war, die aber komplett zerstört ist. Kurz darauf versagt leider unser Roller, kein Sprit mehr, da die Tankanzeige kaputt ist, haben wir das aber gar nicht bemerkt…nachdem wir dann wieder etwas Sprit bekommen haben, fahren wir zurück nach Lembongan und zum Dream Beach. Dort verbringen wir den restlichen Nachmittag. Anschließend essen wir im Kino (sehr süß, klein und super nette Bedienung), uns wird sogar eine Liege reserviert, nur weil wir die ersten waren und so können wir uns den Film ganz gemütlich im liegen anschauen. Straight outta Compton ist allerdings gar nicht so gut und am Ende zieht es sich ziemlich…danach geht’s schnell ins Bett.

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Dreambeach

Da uns mittlerweile das Geld ausgeht müssen wir heute wieder in die „Stadt“ fahren und vom einzigen ATM der Insel Geld abheben. Nach dem Frühstück am Strand (Mushroom Beach) fahren wir also los. Der ATM ist aber leider gerade leer und so kaufen wir nur schnell noch Wasser und ein paar Kekse ein und fahren dann wieder zurück. Laut unserem Gastgeber wird der ATM immer Nachmittags gefüllt, also beschließen wir dann wieder zu kommen. Dummerweise kann man nämlich nur an recht wenigen Stellen mit Karte zahlen.
Wir machen uns dann wieder auf den Weg Richtung Dream Beach, wollen uns diesmal aber die nächstgelegenen Klippen, genannt Devils Tears anschauen. Es ist wahnsinnig beeindruckend wie das Wasser dort gegen die Felsen prallt und wie unterschiedlich stark die Wellen sind. Ein paar mal werden wir gut nass und es entstehen viele tolle Fotos und Videos. Mit uns sind natürlich auch wieder viele Touristen dort, ganz nach vorn trauen sich aber nur wenige.

Mittags fahren wir dann weiter und entdecken am Meer ein kleines Warung in dem wir erstmal essen. Matze hat den leckersten Eiskaffee überhaupt und das Essen ist auch sehr sehr gut. Eigentlich wollten wir noch auf den kleine Insel neben Lembongan, Nuss Ceningan, beschließen aber lieber direkt durch die Mangroven Wälder zurück zur Stadt und zum ATM zu fahren, da dieser gegen 3 gefüllt werden soll. Von den Mangroven sieht man leider nahezu nichts. Aber immerhin sind die Straßen (nein, die Straße, es gibt ja nicht mehr als eine…) hier nicht allzu schlecht. Nachdem wir dann nochmal einkaufen waren geht’s zum ATM und der hat nun auch tatsächlich Geld. Jeder hebt erstmal eine Millionen ab, zur Sicherheit, damit wir auch die Hotels zahlen können.

Nachdem wir dann den Rest des Nachmittags noch im Pool bzw im klimatisierten Zimmer verbracht haben geht’s abends nochmal in die Stadt etwas essen. Wir haben uns entschieden noch zwei weitere Tage hier zu bleiben, dann aber wieder ein Hotel im Zentrum zu nehmen.

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Mushroombeach

Nachdem gestern ja ein recht aufregender Tag war wollen wir es heute mal ruhiger angehen lassen. Wir haben am anderen Ende der Insel Einzimmerwohnung für weitere zwei Nächte gebucht und laufen nach dem Frühstück los. Gut eine Stunde später sind wir dort, ziemlich verschwitzt, weile doch mehr hoch und runter ging als gedacht und heiß wars natürlich auch. Wir befinden uns jetzt wirklich am Popo der Insel, in einer Unterkunft mit gerade mal 4 Hütten, aber einem Pool mit Meerblick. Die Hütten haben außerdem ein Außenbad, was schon sehr cool ist.
Nach der Ankunft hüpfen wir erstmal in den Pool und gehen dann im Nachbarhotel etwas essen. Hier können wir uns auch einen Roller mieten für die nächsten zwei Tage. Damit bringen wir erstmal die Wäsche zur Reinigung. Da heute eine hinduistischer Feiertag ist, haben viele Geschäfte geschlossen und es finden einige Zeremonien statt. Überall liegen außerdem wesentlich mehr Opfergaben herum, als an den anderen Tagen.
Am Nachmittag suchen wir dann den Dream Beach und sind fasziniert von den Wellen, die einen dort einfach so herumwirbeln. Matze ist gute 2 Stündchen im Wasser, ich nur etwa eine. Viel los ist dort tatsächlich auch nicht, wenn man bedenkt, wie viele Touristen doch auf dieser Insel sind.

Nachdem wir dann im Hotel nochmal geduscht und uns frisch gemacht haben (beide mit Sonnenbrand) gehen wir zum Mushroom Beach und genießen beim Abendessen den Blick aufs Meer und den Sonnenuntergang. Das Essen ist leider nicht das Beste, dafür aber verhältnismäßig teuer. Wieder zurück im Hotel geht’s erstmal noch in den Pool und dann wird geschlafen.

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Tauchen mit Mantarochen!

Heute geht’s zum tauchen. Wir stehen um 6:30 auf, wobei wir durch die vielen lieben Hähne und Hühner drum herum schon viel früher wach waren. Passenderweise habe ich natürlich auch vom tauchen und Haien geträumt.
Bei der Tauchschule angekommen werden wir direkt von unserer deutschen Gruppenleiterin aufgegriffen und ausgestattet. Dann geht es für mich zunächst in den Pool, alle meine Kenntnisse auffrischen. Das klappt alles ziemlich gut und ich fühle mich recht sicher mit ihr.
Um 8 geht es dann aufs Boot, zunächst noch einen weiteren Deutschen abholen (insgesamt sind 7 Gäste und 4 Angestellte auf dem Boot). Nach etwa einer Stunde fährt erreichen wir den Manta Point. Es geht rückwärts ins Wasser und mir geht es schon nicht mehr so gut. Die Aufregung im Meer zu tauchen ist doch größer als gedacht. Unter Wasser ist es aber wunderschön, direkt an den Felsen sind viele Korallen und Fische und schon nach wenigen Minuten sehen wir den ersten Manta Rochen.
Noch viele Weitere schweben durchs Wasser und das in nahezu greifbarer Nähe zu uns Tauchern. Es ist einfach nur beeindruckend diese riesigen Fische zu beobachten! (Die GoPro liegt übrigens natürlich auf dem Schiff, daher gibt es auch keine Fotos von diesem beeindruckenden Erlebnis…) Wir sehen aber auch viele andere Fische und unter anderem auch kleine Octopusse, die fast durchsichtig sind. Nach einer Stunde geht es wieder an die Wasseroberfläche. Kaum sind wir aufgetaucht geht es mir schon wieder schlecht und nach dem ich die Ausrüstung abgegeben habe, muss ich mich erstmal übergeben…
Auf dem Weg zum nächsten Tauchspot (Crystal Bay) geht es dann aber schon besser, nur essen möchte ich lieber nichts. Den zweiten Tauchgang macht Matze dann mit Christina alleine, ich bleibe wegen Übelkeit und Druck auf dem Ohr dann doch lieber oben. (Ja ich bin ne kleine Mimose…)
Nach dem Tauchgang geht es dann mit dem Boot wieder zurück an Land, an den Mangrovenwäldern vorbei, die wirklich wunderschön aussehen. Mit dem Auto von der Anlegestelle wieder zurück zur Tauchbasis, dort noch kurz bezahlen und dann ab ins Hotel und duschen! Es ist nun knapp 2 Uhr und wir machen uns auf die Suche nach etwas Essbarem, meinem Magen geht es mittlerweile auch wieder besser. Danach fallen wir erstmal tot ins Hotelbett, genießen die Klimaanlage und dösen etwas vor uns hin.
Um 19 Uhr treffen wir uns noch kurz mit Kristin, sie berichtet vom Yoga und Surfen und wir vom Tauchen. Da wir aber alle total fertig sind (sie nach 4 Stunden Yoga und 3 Stunden Surfen) geht’s früh wieder zurück ins Hotel und dann wird auch früh geschlafen, solange die Hühner noch nicht wieder meckern…

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